Thenrieds Damen besiegen Schwabthaler SV in einer lange Zeit engen Partie
Thenrieds Damen schlagen Schwabthaler SV mit 4:1 - Tore fallen spät
Die Thenrieder Landesligadamen besiegten den Schwabthaler SV auf dem heimischen Rasen mit 4:1. Nach diesem klaren Endergebnis sah es lange Zeit aber nicht aus, die Partie gestaltete sich bis in die letzte Viertelstunde hinein knapp und spannend. Auf hohem Niveau schenkten die beiden Mannschaften sich in einem körperbetonten Spiel keine Zweikämpfe.
Nach 12 Minuten können die Thenriederinnen das 1:0 markieren. Nach langem Freistoß von Kristin Senft nickt Leonie Fiedler per Kopf in das lange Eck ein. Dann geschieht abgesehen von Halbchancen auf beiden Seiten nichts in den beiden Strafräumen. Nach etwa 30 Minuten können die Thenrieder Damen sich eine 1-gegen-1-Situation vor der Schwabthaler Torfrau erspielen, scheitern jedoch. In der 37. Minute zeigen die Schwabthalerinnen ihre spielerische Klasse. Die Heimmannschaft verliert einen Zweikampf im Mittelfeld, steht dann im Spiel gegen den Ball unsortiert, was die Gastmannschaft gekonnt ausspielt. Keine Chance bleibt letztlich für die Torfrau Lisa Glasschröder. Nach der Halbzeitpause wurden die Thenriederinnen dann wieder die stärkere Mannschaft und können in der 57. Spielminute die erneute Führung bejubeln. Lisa Wendschuh lässt nach Zuspiel von Lucca Stadler auf der rechten Bahn eine Gegenspielerin stehen und spielt einen guten Ball in die Mitte, erneut zu Lucca Stadler, die keine Mühe mehr hat, den Ball im Tor unterzubringen. Anschließend wurde das Spiel ohne nennenswerte Torchancen wieder mehr im hart umkämpften Mittelfeld ausgetragen. Zehn Minuten vor Schluss dann das erlösende 3:1. Theresa Hausladen spielt einen guten hohen Ball nach vorne zu Lisa Wendschuh, die den Ball an der Gegnerin vorbei technisch herausragend ins lange Eck verwandelt. In dieser Situation verletzt sich die gegnerische Torfrau, welche mit der eigenen Mitspielerin aufeinanderprallte. Diese musste ausgewechselt werden, wonach eine Feldspielerin im gegnerischen Gehäuse umfunktioniert wurde. Das war beim 4:1-Schlusspunkt deutlich zu merken. Nach langem Ball auf Lisa Wendschuh hatte diese wenig Mühe, den Ball an der falsch positionierten Torfrau vorbei einzuschieben. Trainer Attenberger zum Spiel: „Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaft. Wir haben Kampf und Aggressivität angenommen und eine tolle Leistung erbracht. Letztlich ist der Sieg vielleicht etwas zu hoch ausgefallen, aber definitiv verdient. Nach dem schwachen letzten Spiel haben wir uns stark verbessert. Wir bangen um Leonie Fiedler, die sich nach einem bösen Foul in der letzten Spielminute wohl am Knie verletzt hat, wir hoffen aber, dass die Situation schlimmer aussah, als sie letztlich ist. Wir stehen jetzt mit fünf Siegen in fünf Spielen an der Tabellenspitze und wollen hier in den nächsten Wochen definitiv dranbleiben.“