Thenrieds Damen besiegen Aufsteiger Adelsdorf
Thenrieds Damen schlagen Aufsteiger Adelsdorf glücklich
Die Thenrieder Landesligadamen holen sich beim Aufsteiger in Adelsdorf die nächsten drei Punkte und bleiben damit weiterhin ohne Punktverlust in der laufenden Saison. In einem schwachen Spiel auf beiden Seiten bezwingen sie den SC Adelsdorf spät mit 1:3.
In einer ereignisarmen ersten Halbzeit mussten sich die Thenriederinnen an die aggressive Spielweise der Adelsdorferinnen in den Zweikämpfen gewöhnen, was allerdings nicht so richtig gelang. Spielerisch ließ man vieles vermissen, worauf man aus den letzten starken Spielen aufbauen wollte. So trat Adelsdorf in der ersten Hälfte als leicht überlegene Mannschaft auf. Trotzdem blieb das Spiel auf beiden Seiten in Abschnitt Eins ohne große Höhepunkte.
Nach der Halbzeit kamen die Thenriederinnen stärker aus der Kabine, was auf Besserung hoffen ließ. In der 51. Spielminute hat Lisa Wendschuh die beste Chance bis hierhin. Sie läuft nach Zuspiel frei auf die Torhüterin zu, schießt ihr allerdings mittig genau in die Arme. Schon drei Minuten später dasselbe Bild. Diesmal ist es Leonie Fiedler, die frei vor der Torfrau auftaucht, allerdings ebenfalls an deren Parade scheitert. Im Gegenzug kassierte man das 1:0. Nach einem hohen Ball versucht Torhüterin Lisa Glasschröder, im Herauslaufen vor dem eigenen 16er zu klären, schießt dabei aber unglücklich die herauslaufende Gegenspielerin an, wonach der Ball aus über 25 Metern in das Tor rollte.
Dann stellte Thenrieds Trainer Attenberger offensiv um, was nach und nach Wirkung entfaltete. Das 1:1 in der 76. Spielminute erzielte Marina Peter, nachdem ein Eckball zunächst abgewehrt wurde, Peter aber dann im Nachschuss den Ball im Gehäuse unterbringen konnte. In der 85. Spielminute wurde das Spiel dann gedreht. Ein Freistoß von Kristin Senft aus 25 Metern rutschte der gegnerischen Torhüterin unglücklich durch die Füße. In der 91. Minute erneut Kristin Senft, die erhöhen kann und damit endgültig den Sieg besiegelt. Wieder trifft sie durch die Beine der gegnerischen Torhüterin.
Trainer Attenberger zum Spiel: „Natürlich sind wir glücklich über den nächsten Dreier. Allerdings war die Leistung das ganze Spiel über absolut nicht gut. Das war mit Abstand die schwächste Saisonleistung, sowohl spielerisch als auch kämpferisch. Bei den Gegentoren konnten wir davon profitieren, dass im gegnerischen Gehäuse keine Torhüterin, sondern eine umfunktionierte Feldspielerin stand. Wir müssen da für die nächsten Spiele dringend etwas verändern, um weiter Punkte zu holen.“